1. Beschreibung der Ausgangslage
    1.1 Relevante quantitative Daten über die Schule
    1.2 Qualitative Aussagen zu Stärken und Schwächen der bisherigen Schulentwicklung (IST-Analyse)
    1.3 Beschreibung des Schulumfeldes sowie des Schulklimas
    1.4 Aussagen zu den sozialen Bedingungen und Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern
    1.5 Einschätzung der quantitativen und qualitativen Ausstattung der Schule mit Lehrkräften und
         sonstigem pädagogischen Personal
  2. Pädagogische Grundorientierungen der Schule (Leitbild)
    2.1 Bildung und Erziehung im Unterricht
    2.2 Bildung und Erziehung im Schulleben
    2.3 Kooperations- und Partizipationsstrukturen
    2.4 Schulmanagement

 

1 Beschreibung der Ausgangslage

1.1 Relevante quantitative Daten über die Schule

Schönow ist ein traditionsreicher Schulstandort mit Wurzeln bis in das 18. Jahrhundert. 1910 wurde die Schule im Ort als Gebäude sichtbar, es besteht noch heute und ist als denkmalgeschütztes Haus dem Hort zur Nutzung vorbehalten. Zahlreiche kleinere Gebäudeteile, stets als Zwischenlösung benannt, ergänzten diesen Bildungskern im Laufe der Jahrzehnte. Ab 2013 wurde Baufreiheit für den kompletten Neubau einer dreizügigen Grundschule mit 18 Klassenräumen, vier Fachräumen, zahlreichen Funktionsräumen sowie einem umfassenden Hortbereich geschaffen.

Zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 erfolgte der Umzug in die neu erbaute Schule.

Das durch die Stadt Bernau errichtete Gebäude verfügt über eine als Veranstaltungssaal nutzbare Mensa sowie zukünftig, vermutlich ab Herbst 2016, über eine neue Zweifeldturnhalle. Der Abschluss der Bauarbeiten schließt die Erneuerung der Pausen-, Spiel- und Hofflächen am Gebäude bis 2017 / 2018 ein.

Die Schule kann zu Unterrichtszwecken den gemeindeeigenen, nur 500m entfernt liegenden, Sportplatz mit angrenzendem Bolzplatz nutzen.

Im Moment lernen an unserer Schule 405 Schüler in 16 Klassen. Die 20 Lehrer werden von einer Sonderpädagogin und einer Schulsozialarbeiterin unterstützt.

Die Grundschule Schönow hat in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an Schülern zu verzeichnen. 2010 wurden hier nur 350 Kinder beschult. Für das kommende Schuljahr gehen wir wiederum von einem Anstieg der Schülerzahlen aus.

Schönow ist als Ortsteil von Bernau eine von vier Grundschulen der Stadt. Die Einwohnerzahl von Bernau liegt derzeit bei etwa 35.000 Menschen, Tendenz steigend. Dennoch kann man für Schönow hinsichtlich der Struktur von einer Schule im ländlichen Raum sprechen. Das Einzugsgebiet der Schule ist durch Einfamilienhäuser und kleine Wohnanlagen geprägt. Der Ort selbst verfügt nur über wenige Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe. Viele der berufstätigen Eltern pendeln zur Arbeit nach Berlin. Im näheren Umfeld befinden sich die Schönower Heide sowie der Gorinsee und der Liepnitzsee. Die Verkehrsanbindung ist auch für Schulklassen sehr günstig, Bernau und Berlin sind schnell zu erreichen.

 

Entwicklung der Schülerzahlen der Grundschule Schönow

JahrKlasse 1Klasse 2Klasse 3Klasse 4Klasse 5Klasse 6Gesamt
2012/13 63 60 66 48 67 44 348
2013/14 80 61 58 62 49 64 374
2014/15 81 75 65 58 53 46 378
2015/16 76 81 76 67 54 51 405
2016/17 65 70 84 80 59 53 411
2017/18 73 67 71 83 68 59 421

1.2 Qualitative Aussagen zu Stärken und Schwächen der bisherigen Schulentwicklung (Ist-Analyse)

Vom 6.1. - 8.1.2016 fand an der Grundschule Schönow bereits die zweite Schulvisitation zur externen Evaluierung statt. Innerschulische Ergebnisse werden dabei mit verbindlichen landesweiten Qualitätserwartungen verglichen, die vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) festgelegt worden sind.

In Bezug auf das Lehren und Lernen im Unterricht wurden die Punkte Klassenführung, Strukturiertheit und Methodenvielfalt, sowie das Klassenklima und die Leistungsbewertung gelobt.

Im Bereich Schulkultur wurde besonders die aktive Mitwirkung aller am Schulleben Beteiligter ausgezeichnet und Kooperationsbeziehungen gewürdigt. Positiv bemerkt wurden die guten Ergebnisse der Vergleichsarbeiten ebenso wie die verschiedenen schulischen Wettbewerbe, bei denen die Schüler ihre Fähigkeiten und Talente unter Beweis stellen können.

Als verbesserungswürdig wurde die individuelle Förderung und Differenzierung dargestellt, sowie die Lernentwicklungsbeobachtung, die selbstgesteuerte Schülerarbeit und die Evaluation der Unterrichtsqualität.

 

Einschätzung des Kollegiums:

KlassenstufeStärkenSchwächen
1. und 2.
  • Zusammenarbeit zwischen Kollegen und Kolleginnen
    • der Jahrgangsstufen
    • der Fachbereiche
    • des Hortes
  • Stärkung der zwischenmenschlichen Beziehung
  • offene Atomsphäre
  • positives Arbeitsklima
  • Dokumentation von Projekten, Wandertagen, usw.
  • Zusammenarbeit mit z.B. Partnerklassen
  • einheitliche Umsetzung von Beschlüssen
  • Transparenz
3. und 4.
  • Traditionen, z.B. Musikalische Abende, Vorlesewettbewerbe, Sportfeste, Känguru-Mathewettbewerb)
  • Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen
  • aktive Beteiligung der Eltern am Schulleben
  • Auswertung der Orientierungsarbeiten und VERA mit Konsequenzen
  • Selbsteinschätzung und Leistungsreflexion von Schülern
  • Öffentlichkeitsarbeit (MOZ, Teilnahme an kommunalen Höhepunkten)
  • Leistungsdifferenzierung und differenzierte Leistungsbewertung
5. und 6.
  • Sportorientierung (Teilnahme JtfO, Sportfeste LA/Ball etc.)
  • Elternbeteiligung an Veranstaltungen, am Schulleben, Gremienarbeit
  • materiell-technische Ausstattung
  • musikalischer Abend
  • Vorlesewettbewerb
  • vielfältige Angebote im Neigungsunterricht
  • viele außerunterrichtliche Kooperationen
  • Schulhofgestaltung
  • Turnhalle
  • ausgeglichenes Verhältnis zwischen Förderung der leistungsschwachen und leistungsstarken Schüler
  • Veranstaltung im Fremdsprachenunterricht
  • Hospitationskultur (kollegial)
  • Kooperation Hort

 

1.3 Beschreibung des Schulumfeldes sowie des Schulklimas

Unsere Grundschule befindet sich mitten im Ortskern von Schönow, einem Ortsteil von Bernau bei Berlin mit ungefähr 6100 Einwohnern. Das Einzugsgebiet umfasst überwiegend Kinder aus Schönow. Die meisten Kinder wohnen fußläufig entfernt, viele fahren mit dem Fahrrad oder werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht, nur wenige nehmen den Bus. Schönow ist fast ausschließlich von Einfamilienhäusern geprägt. Dieses Umfeld spiegelt sich in unserer Schule in bildungsinteressierten und schulfördernden Familien wieder. Die Eltern arbeiten eng mit der Schule zusammen und beteiligen sich an zahlreichen schulischen Projekten. Sie arbeiten in den schulischen Gremien mit, begleiten Klassenfahrten, Ausflüge und Unterrichtsgänge und unterstützen schulische Veranstaltungen.

In unserer Schule herrscht ein angenehmes und freundliches Klima, das den achtungsvollen Umgang miteinander, gegenseitige Hilfe, Toleranz und Respekt beinhaltet. Verhaltensvereinbarungen, die die Regeln des Umgangs miteinander für den Unterricht und für die Pausen, sowie für ein sauberes und sicheres Schulgebäude betreffen, tragen wesentlich dazu bei. Diese Regeln werden gemeinsam von Schülern, Lehrern, Erziehern und Eltern entwickelt.

Durch vielseitige Aktivitäten, wie z.B. Wandertage und Exkursionen, musikalische Abende und Tage der offenen Tür, Sportfeste, fachbezogene Wettbewerbe und Klassenfahrten wird das Schulklima positiv beeinflusst.

Durch die Klassenraum- und Flurgestaltung wird an unserer Schule ein angenehmes und ansprechendes Lernumfeld geschaffen. Der Kunstbereich steuert wesentlich dazu bei. Ebenso werden verschiedene Schülerarbeiten und Klassenfotos auf den Fluren präsentiert und Urkunden und Pokale von Wettbewerbserfolgen ausgestellt. Die Schulhofgestaltung ist noch in der Planungsphase. Hierbei werden die verschiedenen Schülerwünsche miteinbezogen. Eine Schülerwahl bezüglich der Hofgestaltung hat stattgefunden, um die Planungsarbeiten zu unterstützen.

Momentan stehen den Schüler Tischtennisplatten, zwei Klettergeräte, eine Wippe, ein Ballspielplatz und ein Basketballkorb zur Verfügung. In den Hofpausen findet eine Spielzeugausgabe statt, die von den Schülern sehr gern angenommen und mitorganisiert wird.

1.4 Aussagen zu den sozialen Bedingungen und Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern

In den vergangenen Jahren schulte die Grundschule Schönow jeweils ca. 80 Schüler ein. Das führte stets zur Bildung von recht großen drei ersten Klassen. Die Erstklässler haben vorher meist eine Kindertagesstätte im Einzugsgebiet oder in benachbarten Gemeinden besucht. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ist äußerst gering, so dass für den überwiegenden Anteil Deutsch die Muttersprache darstellt.

Bei zentralen Vergleichsarbeiten (Vera 3) erreicht die Schule Ergebnisse, die mindestens dem Brandenburger Durchschnitt entsprechen, meistens aber deutlich darüber liegen. Letzteres trifft insbesondere auf die Lesekompetenz zu. Eine schwankende Anzahl von Schülern bewirbt sich jedes Jahr im Ü5-Verfahren für eine LuBK. Etwa 7 bis 8 Schüler finden nach dem Auswahlverfahren Aufnahme in ein Gymnasium. Das sind etwa 10% der Schülerschaft des betreffenden Jahrgangs. Zum Halbjahr der 6. Klassen erhalten hohe 60-65 % des Jahrgangs die Bildungsgangempfehlung Allgemeine Hochschulreife.

 

Bildungsgangempfehlungen der Jahrgangsstufe 6

JahrEBRIn %FORIn %AHRIn %OhneIn %Summe
2012/13 4 9,1 18 40,9 22 50,0 0 0 44
2013/14 6 9,4 18 28,1 39 61,0 1 1,5 64
2014/15 7 15,3 10 21,7 29 63,0 0 0 46
2015/16 5 9,8 12 23,5 32 62,7 2 5 51
2016/17 5 9,6 9 17,3 33 63,5 5 9,6 52

 

Wechsel an die Leistungs- und Begabungsklassen

JahrAnzahlIn %
2012/13 5 10,2
2013/14 9 13,8
2014/15 7 12,1
2015/16 7 10,4
2016/17 11 13,8

 

1.5 Einschätzung der quantitativen und qualitativen Ausstattung der Schule mit Lehrkräften und sonstigem pädagogischen Personal

Die 405 Kinder unserer Schule werden von 16 Klassenleitern durch den Unterrichtsalltag und das groß werden begleitet. Neben der Schulleiterin und dem Konrektor sind weitere drei Lehrerinnen bei uns ohne Klassenleiterfunktion tätig. Das Kollegium wird durch weiteres pädagogisches Personal und durch Lehramtsanwärter ergänzt.

Die Schule verfügt im Schuljahr 2015/2016 über einhundert Prozent der Zuweisungsstunden. Der Unterricht wird zum größten Teil durch die im jeweiligen Fach ausgebildeten Kolleginnen erteilt. Schwachpunkt der Fachlehrerausstattung ist der Fachbereich Englisch. Hier wird auf freiwilliger Basis und dank individueller Fortbildung ein Teil der Stunden „fachfremd“ erteilt.

 

Anzahl der Kollegen an der Grundschule Schönow

JahrLehrerdavon SonderpädagogenLAASonstige
2013/14 23 1 3 3
2014/15 25 1 4 1
2015/16 21 1 1 1
2016/17 21 1 1 1
2017/18 23 2 1 1

 

2 Pädagogische Grundorientierungen der Schule (Leitbild)

2.1 Bildung und Erziehung im Unterricht

Wir berücksichtigen Stärken, Schwächen und Interessen jedes Kindes und bemühen uns durch methodische und organisatorische Maßnahmen dem individuellen Schüler gerecht zu werden.

Wir nutzen vielfältige Lernorte, um mit allen Sinnesorganen lernend den Bezug zum Alltag herzustellen. Sowohl der bewegte Unterricht, als auch die bewegten Pausen beeinflussen die Entwicklung unserer Kinder positiv.

Wir verwenden Regeln und Rituale in einem strukturierten Unterrichtsablauf ebenso wie offene Lernformen für einen anschaulichen Wissenserwerb.

Dabei setzen sich die Schüler in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit mit verschiedenen Themen selbstständig und eigenverantwortlich auseinander und fördern damit ihre Kommunikations-, Argumentations- und Kooperationsfähigkeit.

In ihren Präsentationen erleben die Schüler etwas gelernt und bewirkt zu haben, was ihr Selbstvertrauen stärkt.

 

2.2 Bildung und Erziehung im Schulleben

Außerhalb des Unterrichts entwickeln wir ein vielfältiges Schulleben.

Im Bereich Sport gibt es eine große Anzahl an Arbeitsgemeinschaften wie Handball, Leichtathletik, Karate, Mädchenfußball, Volleyball und Schach. Die Schule präsentiert sich regelmäßig erfolgreich bei verschiedenen schulsportlichen Wettkämpfen, wie z.B. „Jugend trainiert für Olympia“ oder den 24-/6-Stunden-Lauf in Bernau. Jährlich unterstützen uns die Eltern aktiv bei der Organisation und Durchführung des Familienfußballfestes und des 24-Stunden-Laufs.

Im Bereich Gesellschaftswissenschaften werden in Form eines Projekts für die 5. Klassen aktuelle Themen aufgegriffen. Diese beziehen sich auch auf das regionale Umfeld, wobei geografische, historische und politische Aspekte betrachtet und untersucht werden. Höhepunkt bildet eine themenorientierte Exkursion.

Alljährlich findet ein musikalischer Abend statt. Hierbei schaffen Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen durch Gesang, Musizieren und Tanz ein gemeinschaftliches Erlebnis. Für die Klassen 1-4 existiert eine Chor-AG. Weitere musikalische Aktivitäten durch Fremdanbieter, die jahrgangsbezogen organisiert werden, finden möglichst jährlich statt. Im Kunstunterricht erlangen die kreativen Arbeiten unserer Schüler entsprechende Anerkennung und Aufmerksamkeit in Ausstellungen innerhalb der Schule. Sie tragen mit ihren Werken zur saisonalen Gestaltung unserer Schule bei. In Form von Projekten wirkten sie unter anderem an der Ideenfindung zu unserem Schullogo mit sowie an der Planung unseres neuen Schulhofs. Bei besonderen Veranstaltungen (z.B. Einschulungen oder Abschlussfeiern) unterstützt der Fachbereich Kunst bei der Dekoration und Plakatgestaltung.

Unserer Schule steht inzwischen eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung, die die Schüler zum Lesen und Recherchieren anregt und Ort für Vorleseveranstaltungen z.B. zu Weihnachten ist. Die Ausleihe wird über die jeweiligen Deutschlehrer organisiert. Ausgebildete Streitschlichter unterstützen die aufsichtsführenden Lehrer während der Pausen. Zusätzlich sorgen Türwächter der 4. Klassen für ein geordnetes und ruhiges Betreten und Verlassen des Schulgebäudes. Auch die Spielzeugausgabe wird von Schülern organisiert. Der Kindertag wird in jedem Jahr entweder klassen- oder klassenstufenbezogen oder für die gesamte Schule als Höhepunkt gestaltet.

2.3 Kooperation- und Partizipationsstrukturen

An unserer Schule streben wir das Vertrauen und die Kooperation von Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schulleitung an. Offene Gespräche und vielfältige Formen von Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten sind nötig, um gute Lernbedingungen zu schaffen.

Die Schüler werden in regelmäßigen Konferenzen der Klassensprecher über die Schulsituation und geplante Vorhaben informiert und zur Beteiligung angeregt. Als besonderer Ansprechpartner steht ihnen ein von ihnen gewählter Vertrauenslehrer zur Verfügung. Bei individuellen Anliegen kann man jederzeit unsere Schulsozialarbeiterin kontaktieren und sie ist auch an zwei Tagen persönlich vor Ort.

Die Eltern unterstützen die Schüler und Lehrer bei der Durchführung von Projekttagen oder einzelnen Projekten, Wandertagen und bei der Betreuung auf Klassenfahrten. Die Lehrer laden Eltern zu zwei individuellen Gesprächen ein. Bei Bedarf sind gesonderte Gesprächstermine selbstverständlich möglich. Auch werden die Eltern bei der Gestaltung unseres neuen Schulgeländes miteinbezogen, ebenso beim Entwurf unserer Hausordnung.

Der Förderverein der Schule unterstützt mit seinen engagierten, ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern unsere Schule im Rahmen seiner finanziellen und praktischen Möglichkeiten bei der Organisation und Durchführung besonderer Aktivitäten, (z.B. das Laternenfest, ein alljährlicher Flohmarkt, Mitgestaltung der Einschulung und vieles mehr). Einzelne Eltern engagieren sich beim Aufbau unserer Schulbibliothek oder leiten Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag.
Um das vielfältige Bildungsangebot unserer Schule zu bereichern, arbeiten wir mit unterschiedlichen außerschulischen Partnern eng zusammen. Der Abschluss eines Kooperationsvertrages verfestigt diese Beziehung. Als bewegte Grundschule sind wir Kooperationen mit dem Sportverein Rot-Weiß-Schönow, dem Fußballverein Hertha, sowie mit dem SG Empor Niederbarnim eingegangen. Weitere Kooperationsverträge haben wir mit der Polizei zur Ergänzung unserer Präventionsarbeit, mit dem Heideverein, mit der Kita Heideknirpse und mit der Bibliothek Schönow. Geplant, bzw. überarbeitet werden weitere Kooperationsverträge, z.B. mit dem Hort und der ortsansässigen Feuerwehr.

2.4 Schulmanagement

Leitsätze für den Bereich Schulmanagement

  1. Die Unterrichtsplanung an unserer Schule folgt dem Grundsatz der „Bewegten Schule“. Das bedeutet dass die Sportstunden gleichmäßig über die Woche geplant werden und die Pausenregelungen ausreichend Zeit für Bewegung lassen.
  2. Förderung berücksichtigt Individualität. Die Schulleitung schafft mit Planungsentscheidungen die Grundlage für die gezielte Förderung aller Schüler. Das betrifft sowohl die Qualifikation der Lehrkräfte als auch das Einbinden der Förderung in den schulischen Alltag.
  3. Unsere Schule ist eine Ausbildungsschule. Von Schülerpraktikanten über Studienbegleitung bis hin zu Referendaren ist für Menschen in Ausbildung Platz an unserer Schule. Die durch Auszubildende in unsere Schule getragenen Impulse sehen wir als Investition in die Zukunft.
  4. Die Schulleitung vermittelt dem Schulamt frühzeitig kommenden Fachlehrerbedarf. Zugleich regt die Schulleitung Kollegen und Kolleginnen zur individuellen Fort- und Weiterbildung an und ermöglicht diese durch planerische Unterstützung.
  5. Die Leitung der Schule sowie die Leitungen der Fachkonferenzen erkennen den Bedarf an Lehr – und Lernmitteln, die zur Bildung mit allen Sinnen dienen sollen, frühzeitig und sichern diesen Bedarf ab. Das bezieht sich ebenso auf die Ausstattung der Räume und das Raumangebot als Ganzes.
  6. Die Leitung der Schule beteiligt sich an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Verkehrswegeplanes im Schulumfeld. Die Sicherheit des Schulweges ist fester Bestandteil des Schulkonzeptes.
  7. Das Kollegium der Schule überprüft regelmäßig die Pausen- und Unterrichtszeiten auf die Sinnhaftigkeit hinsichtlich der Umsetzung der pädagogischen Zielsetzungen.
  8. Gesunde Ernährung ist wichtiger Bestandteil des Heranwachsens unserer Schüler. Die Prüfung der Qualität der Essensversorgung ist deshalb ständiger Bestandteil unserer Arbeit. In diese Prüfung ist die Obst- und Milchversorgung durch den Schulträger eingeschlossen.
  9. Das Kollegium prüft regelmäßig die Lehrbücher auf Aktualität, pädagogische Qualität und Notwendigkeit. Wissen gehört in den Kopf, nicht in die Schultasche!